E-Mail Marketing Systeme im Überblick

Acht Dinge, die man bei der Auswahl eines E-Mail Marketing Tools nicht vergessen sollte

Die Falsche Entscheidung ist schnell getroffen: Gründlichkeit bei der Auswahl eines E-Mail Marketing Tools Gefragt

Egal, ob man gerade frisch mit dem E-Mail Marketing beginnen möchte oder der wohl performanteste Kanal des Online Marketing schon länger bedient wird – ohne das passende Versandtool geht praktisch gar nichts. Doch was heißt eigentlich passend? Passend heißt zu allererst einmal, dass die Software die Anforderungen des Werbenden erfüllen muss – steht also die (Neu-) Auswahl eines E-Mail Marketing Tools an, geht es zuerst einmal um Features & Funktionen, die man sich von der zukünftigen Software erwartet – schließlich will man mit dem neuen E-Mail Marketing Tool vor allem eines machen: Performancestarke Mailing, die Kunden begeistern!

Bild für E-Mail Marketing Tool Vergleich von Statisque / ShutterStock.com
Pro & Contra – Gründlicher Auswahlprozess lohnt sich! Bild: Statisque / ShutterStock.com

Meist berücksichtigt man bei der Auswahl eines E-Mail Marketing Tools deshalb vor allem Anforderungen, die sich auf die Erstellung eines Newsletters, die Segmentierung des Verteilers und den Versand der Mailings beziehen – fertig ist also der perfekte Newsletter. Doch ist damit auch das richtige E-Mail Marketing Tool ausgewählt?

Mitnichten. Leider…

Datenschutz, Support& Co – Acht Dinge, die man bei der Auswahl eines E-Mail Marketing Tools häufig vergisst

Die Auswahl eines E-Mail Marketing Tools hängt in der Praxis an deutlich mehr als nur einem schicken (WYSIWYG Drag & Drop) Editor zur Newsletter Erstellung und einigen aufregend klingenden Funktionen im Bereich Segmentierung und Personalisierung: Tatsächlich kann es auch in zunächst eher unwichtig erscheinenden Bereichen wie dem Datenschutz oder dem Support zu schwerwiegenden – und damit teuren! – Fehlentscheidungen kommen. Die folgenden acht Fragen können E-Mail Marketern dabei helfen, in keine Falle zu laufen, wenn es um Faktoren geht, die doch erstmal gar nicht relevant erschienen.

  • Betreuung
    1. Steht ein persönlicher, fester Ansprechpartner zur Verfügung?
      Ständig wechselnde Ansprechpartner, keine feste Adresse, an die man sich wenden kann, niemand der sich zuständig fühlt und nie weiß der eine, was der andere vorher erzählt hat – mit einem festen Ansprechpartner kann dem effektiv vorgebeugt werden.
    2. Wie viele weitere Kunden betreut ein Ansprechpartner durchschnittlich?
      Fester Ansprechpartner schön und gut. Wenn Ihr Ansprechpartner allerdings noch 39 weitere Kunden betreut, hat er rechnerisch für Sie weniger als eine Stunden Zeit. Pro Woche.
  • Datenschutz
    1. Welche Maßnahmen zum Datenschutz werden grundsätzlich unternommen?
      Mitarbeiter- und Kundendaten, dazu Daten zur Performance und zu Umsätze aus dem E-Mail Marketing: Wer seine Daten sicher wissen möchte, sollte sich vergewissern, dass für die Datensicherheit entsprechend viel getan wird: Zwei redundante Rechenzentrum mit doppelten Versorgungsleitungen vom Typ Tier 4 gelten hier als Best in Class, sind aber natürlich nicht immer auch gleich ein Muss.
    2. Wo stehen die Server, auf denen die (Kunden-) Daten des Werbetreibenden gehostet werden?
      Ob deutsche Rechenzentrum nun sicherer sind als norwegische oder französische, sei mal dahin gestellt. Wenn eine Unternehmensrichtlinie allerdings die Speicherung von Kundendaten ausschließlich auf deutschen Servern verlangt, ist selbst die Speicherung in der EU nicht diskutabel.
  • Support
    1. Was kostet der Support und wie wird er abgerechnet?
      Manche E-Mail Marketing Toolanbieter bieten ein Supportkontigent inklusive an. Andere rechnen mit 100 Euro pro Stunde ab. Wer keine bösen Überaschungen erleben möchte, fragt besser nach.
    2. In welchen Sprachen wird der Support angeboten?
      Ein günstiger Support auch denglisch mit osteuropäischem Akzent – nicht gerade die Traumvorstellung, bei einigen Anbietern allerdings nicht ausgeschlossen. Auch hier gilt: Nachfragen.
    3. Welche Reaktionszeiten werden garantiert?
      Wer ein Anliegen oder Problem hat, möchte, dass es schnellmöglichst gelöst wird und nicht ersten Wochen später.
  • Availabilty
    1. Welche Verfügbarkeit wird für das Frontend gewährleistet und wie berechnet sich diese?
      Wem hilft schon das beste E-Mail Marketing Tool, wenn das Frontend häufig nicht verfügbar ist – 95 Prozent Verfügbarkeit während der Hauptgeschäftszeiten gelten als Minimum, 99,99 Prozent rund um die Uhr wiederum sind zwar schön, allerdings kaum bezahlbar. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.

Klar, dass diese acht Fragen nur ein Auszug einer ganzen Palette von Anforderungen sind, die Werbetreibende bei der Auswahl eines neuen E-Mail Marketing Tools stellen können. Begleiten und beraten wir als netnomics Consulting Pitches für Kunden, kommen hier schnell über einhundert Anforderungen zusammen.
Jetzt persönliche Toolberatung anfordern!

Share Button

Atilla Wohllebe
Beitrag von Atilla Wohllebe

Leave a comment